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Vom Foto zum Festpreis: So bereiten Sie Ihre Anfrage vor.

Für ein belastbares Festpreisangebot reichen in der Regel zwei bis drei Fotos: ein Frontalfoto der Schadstelle mit Maßstab, ein zweites Foto im Streiflicht sowie ein Umgebungsfoto, das die Zugänglichkeit für eine Arbeitsbühne zeigt. Angaben zu Paneelhersteller, Farbton (RAL-Nummer) und Höhe über Grund verbessern die Genauigkeit zusätzlich, sind aber kein Ausschlusskriterium, wenn sie fehlen.

Ein Festpreisangebot ist nur so gut wie die Informationen, auf denen es beruht. Wer die folgenden Punkte schon in der ersten Anfrage mitliefert, bekommt in der Regel ein deutlich genaueres Angebot — und spart sich eine Runde Rückfragen.

Die Schadstelle

Zwei Perspektiven statt einer.

Ein einzelnes Frontalfoto zeigt oft nur die Farbe, nicht die Tiefe eines Schadens. Hilfreich sind:

  • Frontal, mit Maßstab: Ein Foto direkt auf die Schadstelle, mit einem Gegenstand bekannter Größe daneben (Lineal, Münze, Handfläche).
  • Streiflicht: Ein zweites Foto im flachen Winkel zum Paneel, am besten mit seitlichem Lichteinfall (z. B. Taschenlampe von der Seite). Erst dabei werden Dellen und Unebenheiten sichtbar, die im Frontalfoto verschwinden.
Die Umgebung

Wichtig wegen der Arbeitsbühne.

Genauso wichtig wie die Schadstelle selbst ist der Bereich davor und darunter — daraus lässt sich abschätzen, ob und welche Arbeitsbühne zum Einsatz kommen kann:

  • Ein Foto der Schadstelle aus etwas größerer Entfernung, das den gesamten Untergrund davor zeigt (Asphalt, Schotter, Rasen, abschüssiges Gelände).
  • Sichtbare Hindernisse zwischen möglicher Aufstellfläche und Schadstelle: parkende Fahrzeuge, Zäune, Überdachungen, Freileitungen.
  • Bei beengten Innenhöfen oder schmalen Zufahrten: ein Foto, das die Zufahrtsbreite erkennen lässt.

Ohne diese Angaben lässt sich vorab kaum einschätzen, ob eine Standard-Arbeitsbühne ausreicht oder ob ein größeres bzw. spezielleres Gerät nötig ist — mit entsprechender Auswirkung auf den Preis.

Zum Paneel

Wenn bekannt, hilft jede dieser Angaben.

  • Hersteller und Profiltyp des Paneels, falls auf einem Lieferschein oder Typenschild vermerkt.
  • Ungefähres Baujahr oder Errichtungsjahr der Fassade.
  • Farbton, idealerweise als RAL-Nummer — insbesondere bei Metallic-Tönen wie RAL 9006/9007 macht das einen spürbaren Unterschied für die Kalkulation.
Zur Zugänglichkeit

Was den Zugang beeinflusst.

  • Höhe der Schadstelle über Grund.
  • Ist ein Hubsteiger oder eine Arbeitsbühne bereits vor Ort vorhanden, oder muss diese gestellt werden?
  • Gibt es Einschränkungen beim Zugang (Betriebszeiten, Sicherheitsschleusen, eingeschränkte Anfahrt für Fahrzeuge)?
Warum das den Unterschied macht

Je genauer die Ausgangslage, desto passgenauer das Angebot.

Je genauer die Ausgangslage beschrieben ist — Schaden, Umgebung und Zugänglichkeit — desto passgenauer lässt sich das Angebot von Anfang an kalkulieren, statt vor Ort noch einmal nachjustieren zu müssen.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Reicht ein einzelnes Handyfoto für ein Angebot?

Für eine erste Einschätzung oft ja, für ein genaues Festpreisangebot selten. Ein zweites Foto im Streiflicht sowie ein Foto der Umgebung verbessern die Genauigkeit erheblich.

Was, wenn ich Hersteller oder RAL-Ton des Paneels nicht kenne?

Kein Ausschlusskriterium — es lässt sich vor Ort ermitteln. Es beschleunigt die Kalkulation lediglich, wenn diese Angaben schon vorliegen.

Kontakt

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Zwei bis drei Fotos nach obigem Muster genügen für ein belastbares Angebot.

Fachlich geprüft von Dominique Henke, Dellta-E Spot-/Smart-Repair, Zeven.